Hauke
Schmidt
Beschreibung:
22 jahre alt, blond, 190 cm groß, schlank gebaut.
Vom Wesen zeimlich zurückhaltend, höfliche Art, gute Umgangsformen.
Wenn er eine Aufgabe erledigt, tut er dies ziemlich präzise und
perfekt. Er ist ein fairer, aber auf den Vorteil der Gruppe bedachter
Vertragspartner in geschäftlichen Angelegenheiten.
Aufgaben:
Hauke ist für sämtliche PR-Arbeiten zuständig, d.h. für
mögliche Anzeigenschaltungen, Standorte der Reklame. Er hat vor
einer Entscheidung immer Aussprache mit Charly. Zusätzlich arbeitet
er mit Charly zusammen an der Buchhaltung. Sie entscheiden über
Ausgaben, Eintrittspreise etc. Außerdem gehören Behördengänge
(Genehmigungen für Stellplätze, Aufführungen etc.) und
Abendkasse zu seinen Arbeitsbereich.
(Simone)
Manni
Thomsen
Beschreibung:
32 Jahre alt, schwarze Haare, groß und kräftig gebaut.
Manni ist eine zeimlich respekteinflößende Person. er hat
ein sehr lautes Wesen und meckert über alles und jeden. Niemand
darf es wagen, ihm in seine Arbeit reinzureden, da derjenige möglicherweise
dann ein Kopf kürzer gemacht wird. Ein weiteres Manko ist sein
kleines Alkoholproblem. Dennoch ist er für einen da, wenn man ihn
braucht. Ein guter Freund halt.
Aufgaben:
Manni ist Fahrer und Aufbauhelfer. Er packt immer gut mit an und fährt
mit Umsicht. Wenn es mal nicht zum Aufbauen gibt, ist Mannis Arbeitsbereich
die Küche. Er sorgt für das leibliche Wohl der Gruppe. Das
Essen schmeckt, aber man möchte dennoch nicht wissen, was da drinnen
ist. Während den Vorstellungen verkauft Manni Süßigkeiten
und Getränke.
(Simone)
Adrian
Beschreibung:
Aufgaben:
(Gerrit)
Marie
Frymann
Beschreibung:
Marie Frymann, 35 Jahre alt, 1,70 m groß, dunkelbraune Haare und
gleiche Augenfarbe. Glatte, nackenlange Haare, in eine Vielzahl von
Zöpfen geflochten. Einige Falten um Mund und Augen, eine dicke Stirnfalte.
Recht dünn.
Trägt gern bunte Wickelröcke, braune Cordweste über T-Shirts. Trägt
keinen Schmuck außer mehreren Halsketten. Wenn sie an einem neuen Kostüm
arbeitet, schauen aus ihren Westentaschen Garnenden heraus und ein Nadelpolster
sitzt an ihrem Arm. Wirkt wie Ende 30.
Ihre Mutter ist eine zielstrebige, energische Lehrerin, die in der Familie
den Ton angab. Der Vater war Beamter in der Bezirksverwaltung und hat
sich mit 55 früher pensionieren lassen. Beide sind im umgang mit Menschen
recht trocken und nicht allzu offen. Der größte Teil ihres Interesses
konzentriert sich heute wie früher auf die Lokalereignisse und ihre
Nachbarn in der Straße. Beide sind 2001 noch am Leben und wohnen in
einer Haushälfte am Rande von Berlin.
Den von ihr erwarteten Lebenslauf hatte Marie anfangs erfüllt und ihre
Schule abgeschlossen und recht zügig Sozialpädagogie studiert. Ihre
Mutter träumte immer davon, daß Marie den gleichen Weg einschlägt wie
sie. Dieses Moment war für Marie nicht am wichtigsten. Zwar durch ihre
Familie auch gedrängt, sich zu engagieren und Lehrerin zu werden, stand
für sie der Umgang mit Menschen im Vordergrund und die interessanten
Seiten dese menschlichen Charakters, für dessen Bildung und Formung
sie später an der Schule Verantwortung tragen sollte. Mit ihrer ersten
Anstellung wurden ihre Hoffnungen mehr als zunichte gemacht.Lehrplan
und Modalitäten widersprachen zutiefst dem , was sie sich vorgenommen
hatte und ihre freiere Auslegung von Diziplin und Unterrichtsgestaltung
stieß auf scharfe Kritik von Seiten der Kollegen und Schuldirektion.
Auch wenn man sagen würde, daß viele junge Lehrer hochengagiert an die
Schule kommen und sich mit Widerständen konfrontiert sehen oder langsam
abschleifen, so hatte dieses Erleben für sie andere Konsequenzen. Die
Folge eines Weitermachens hätte Gängelung und Einschränkung bedeutet,
die als nun gereiftere Person nicht mehr ertragen wollte. Sie beschloß
ihr Leben von grundauf zu ändern, sich von allen Zwängen zu befreien
und schmiß den Job hin. Sie unterbrach den Kontakt zu ihren Eltern nunmehr
vollständig, der in den letzten Jahren ihres Studiums schon von ihrer
Seite abgeflaut war. Sie zog durch verschiedene WG`s in Berlin und nahm
Gelegenheitsjobs an, vor allem immer daran interessiert neue Menschen,
Denkweisen und Lebensarten kennenzulernen. In diesen Jahren hat sich
ihre Art auch sehr verändert. Marie hat einen ausgeprägten Freiheitswillen
und reagiert leicht bockig auf Einschränkungen, wenn auch immer in Witzen
versteckt. Sie hat in ihrer Zeit vor dem Zirkus noch eine Schneiderausbildung
gemacht, wozu sie auch einiges Talent besitzt, da sie im Gegensatz zu
ihrem damaligen Studium endlich etwas mit eigen Händen machen wollte.
Sie ist vorwiegend ein eher zurückhaltender, ruhiger Mensch. Was sie
auf die Palme bringen kann sind vor allem Kritiklosigkeit, Desinteresse
an wichtigen menschlichen Belangen und Borniertheit.Mag sie jemanden,
hört sie interessiert und geduldig zu und bemüht sich alles kritisch
zu beleuchten und zu helfen. Sie ist ein sehr neugieriger Mensch und
hier manchmal mehr als aufmerksam, manchmal auch zu neugierig.
Interessengebiete sind politische Grundsatzfragen, Stoffe und Farben,
menschliches Leben (im trivialsten Sinne auch Tratsch im Wanderzirkus,
schließlich bieten Antoine und Sari allein schon genug.).Ein weiteres
"Hobby" ist ihr Hang zum Irrationellen, wie sie sagt. Sie liebt Kitsch,
sammelt Marienbilder in allen Formen, die ihren Wagen überall schmücken,
und ist ein Fan von Mystizismus im christlichen Bereich. In ihr schlummert
der Wunsch nach Abenteuer, der sie auch zu den wandernden Puppenspielern
gezogen hat, sie träumt davon, was ungewöhnliches in ihrem Leben passieren
könnte.
Verhältnis
zu Sari
Sari ist für sie eine Art kleine Schwester geworden. Anfangs hatte Marie
sich furchtbar über Saris Naivität aufgeregt und sich dann vorgenommen,
diese Gedankenlosigkeit bei ihr zu beseitigen. Dies ist bis heute nicht
wirklich gelungen, aber sie sieht Fortschritte. Sie mag an Sari ihre
Spontanität und ihre Begeisterungsfähigkeit für noch so kleine Dinge.
Die beiden stehen sich sehr nah und Sari erzählt ihr meist alles, was
ihr an einem Tag begegnet ist oder sie bewegt. "Meinst Du wirklich,
daß das das Richtige ist?" "Mensch Sari! Du hast nichts als Flausen
im Kopf!"
Aufgaben:
Fertigung von Puppenkostümen, Nähen, Reperaturen.
(Alex)
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