Ninchen's World of Darkness - Changeling
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Auf der Suche nach einer geeigneten Stätte

(15.12.01)

Der Troll verkündet die Aufträge der Bürgermeisterin oder übergibt entsprechende Schriftstücke. Die Gruppe teilt sich auf. Wenn nicht, weist der Troll darauf hin, dass man sonst zuwenig Zeit hätte. Die Charaktere haben bis um 18.30 Uhr Zeit, dann will die Bürgermeisterin sie an der Binnenalster treffen.

Eintreffen bei der Waschmaschinen Reparaturwerkstatt:
Die Charaktere bekommen einen Hinweis (Zettel), dass der Monteur, den sie Suchen zur Zeit in einem Waschsalon in der Schanzenstrasse eine Reparatur ausführt.

Eintreffen in der Schanzenstrasse:
Dort treffen die Charaktere auf Janine - heute in der Gestalt von Finn, eines Nockers, der anscheinend mit der Reparatur eines alten Trockners beschäftigt ist. Zunächst ist Finn unangenehm überrascht, dass er während seiner Arbeit von anderen, selbst wenn es Feen sind, gestört wird. Bei entsprechend Hartnäckigkeit kommen sie aber dann doch noch mit Finn ins Gespräch. Finn ist bereit den Charakteren zu helfen, wenn sie eine Aufgabe für ihn erledigen können, die ihn zu viel Zeit kosten würde, Zeit die er dringend für andere Dinge benötigt. So bietet er den Charakteren an, ihnen Aufzeichnungen über die Erschaffung und den Erhalt von Freistätten auszuhändigen, wenn diese im Gegenzug dafür in die Innenstadt fahren und ihm dort einen Gegenstand besorgen. Mit ein bisschen Firlefanz und Pendeln macht er sich wichtig und stellt dann die Aufgabe, die die Charaktere absolvieren müssen: In der Innenstadt in der Nähe des Rathauses liegt ein Gegenstand, den der Nocker braucht. Eine genaue Lokalisierung ist nicht möglich, die Charaktere müssen vom Eingang des Rathauses eine bestimmte Anzahl von Schritten geradeaus und dann nach rechts gehen. Der gesuchte Gegenstand befindet sich an einem blauen Band hängend. Die Anzahl der Schritte berechnen sich aus der Zahl der Maulwürfe und Hasen im Schaufenster des Alsterhauses und der Zahl der Fische an der Kanalbrüstung minus die der der Spieße. "Oh, oh, das wird nicht leicht. Da müsst ihr erst mal die Hasen und Maulwürfe zählen und danach die Fische und Spieße und dann müsst ihr die entsprechenden Schritte vom Eingang des Rathaus gerade aus gehen. Danach rechts - oder links - hängt von den Fischen oder den Spießen ab, so scheint's, wie auch immer, vergesst mir bloß die Blumen nicht, die müssen verteilt werden."

Freaky (Waschbär-Pooka), Toralf (Troll), Skitter (Redcap) und Lise (Boggan) stehen mit respektvollem Abstand vor dem alten Freistätte, dem Green Goblin.

Dann geht es weiter zu der angegebenen Adresse. Mit etwas Verzögerung, denn Waschbär-Pooka haben eine Lieblingsbeschäftigung - Wühlen (im Zweifelsfall im Abfall)!
Niemand da! Die Kontaktperson ist offensichtlich unterwegs und hat glücklicherweise eine Nachricht hinterlassen.
Mittlerweile sind auch Jan (Redcap), Draig (Siberfuchs-Pooka), Marian (Selkie) und Erna (Boggan) zu den anderen gestoßen. In einem Waschsalon treffen sie auf die Kontaktperson: Einen Nocker.
Der Nocker schein offensichtlich sehr beschäftigt. Die anderen Personen im Waschsalon werfen einen besorgten Blick auf die Gruppe im allgemeinen und Freaky im speziellen, die schon wieder im Abfall kramt.
Der Nocker diktiert die Aufgabe: "Wo Vrrrd@mitt iss dat Scheißteil?!!!" (mit Marian/Selkie, Toralf/Troll, Erna/Boggan, Jan/Redcap, Draig/Pooka, Lise/Boggan)
Wieder eine Schlüsselfrage: Seelie und Ticket kaufen oder ganz unseelie unterwegs und Schwarzfahren? Nach kurzer Diskussion geht's weiter mit der U-Bahn Richtung Innenstadt.
Die blauen Weihnachtsfrau freut sich über die schmimärischen Blumen - was für eine Welt?! (Lise/Boggan und Passantin)
Toralf und Lise (Troll und Boggan) besprechen was sie auf dem Weihnachstmarkt machen.
Mitten auf dem Weihnachtsmarkt entdecken Toralf und Lise den Typen, der das Objekt in den Händen hält, das der Nocker so dringend braucht. Aber er gibt's nicht so einfach her, sondern ruft nach den Bullen.
Feen-Pow-Wow mitten vor den Märchenschiffem am Alsteranleger (Marian, Erna, Toralf, Jan und Draig - verdeckt: Skitter, Lise, Freaky)

Die Aktion in der Innenstadt:
Da das ganze ein Pooka Streich ist, ist auch ein mögliches Scheitern nicht wirklich ein Problem. Ansonsten finden die Charaktere nachdem sie die vorgegebene Anzahl an Schritten gegangen, einen Menschen, der mit einem Hustenbonbon spielt, dass an einem blauen Band hängt. Wenn sie sich sehr ungeschickt anstellen sollten (oder zu schnell vorankommen), wird der Mensch der Gruppe folgen und sie auffällig unauffällig beobachten. Sein Grund könnten die schönen Feeaugen gewesen sein, ein spitzes Ohr, Gewaltandrohung oder Beleidigung, Verzauberung, vielleicht will er auch einen Glühwein ausgegeben bekommen - je nach dem.
Gleichzeitig müssen die Blumen verteilt werden. Die Charakter haben von Janine eine unbegrenzte Anzahl von schimärischen Blumen erhalten, die für die Menschen nicht sichtbar sind, zu erkennen ist nur eine mundane Hülle des gesamten Blumenstrauß in Form einer einzigen Plastikrose.

Treffen mit Finn im alten Elbtunnel:
Finn erscheint etwas verspätet (und wie üblich beschäftigt, einen Bauplan lesend) um 17.00 Uhr. Erhält er den verlangten Gegenstand, packt er den Bonbon aus und isst ihn "Oh Danke, das was ich brauchte". Dann wendet er sich wieder seiner Tätigkeit zu und lässt die Charaktere stehen. Sollten die Charaktere in auf die Gegenleistung ansprechen, händigt er eine Schriftrolle aus "Achso, warum sagt ihr dass denn nicht gleich". Außerdem verlangt er die restlichen Blumen von den Charakteren zurück. Unglücklicherweise ist das Schriftstück in einer fremden Sprache verfasst (arabisch). Die Charaktere müssen entweder einen Menschen finden, der den Text übersetzen kann. Die Idee den Eshu zu befragen ist natürlich naheliegend - das einzige Problem, der Eshu ist zwar der Arabischen Sprach mächtig, kann aber nicht Lesen oder Schreiben. Es ist auch möglich mittels Magie (Naming, Urmagie) den Text zu verstehen. All diese Tipps und Hinweise können die Charaktere auch von Finn bekommen, sollten sie es sich nicht mit ihm verscherzen.

"Zum Erhalt eines geschützten Ortes, muss die Flamme bewacht und kontrolliert werden. Sollte sie erlöschen, verschwindet der Schutz. (...) Jeder geschützte Ort hat einen bestimmten Charakter (Wildnis, Natur, Unikat, Phantasie, Forschung, Kunst, Freude, Kreativität, Chaos etc.). Soll ein neuer Ort gefunden werden, muss zuvor der Charakter bestimmt werden. (...) Ein Ausweichort ist nur dann standhaft, wenn er den selben Charakter besitzt. (...) Das Erschaffen eines geschützten Orts braucht große Mengen Energie. Manchmal ist es möglich Energiequellen zu nutzen, manchmal müssen die eigenen Kräfte verwendet werden (Achtung: Lebensgefahr)."

Den Charakter gelingt es auf die eine oder andere Weise den Text zu entschlüsseln (oder auch nicht und sie kommen auf die Idee, das Rätsel mit den Feen der anderen Gruppe zu lösen).
Vorgehen beratschlagen. Als sich

Abfahrt aus der Schanze.
Am der Binnenalster wird am Abend ein Feuerwerk stattfinden. Die Bürgermeisterin wird nicht auftauchen - zumindest nicht sichtbar.
Das Kind wird den Eindruck vermitteln das Feuerwerk ausgelöst zu haben (entsprechende Handbewegungen parallel zu den explodierenden Raketen). Allerdings ist dies nicht der Ort um das Vorgehen in Ruhe zu besprechen, so sollten die Charakter spätestens nach dem Feuerwerk sich um einen geeigneten Raum Gedanken machen. Dort können sie in Ruhe Nachdenken was ein geeigneter Ort für die Freistätte sein könnte.

Was wirklich geschah:
Der Handlungsstrang war offensichtlich zu voll gepackt, das eiskalte Wetter tat sein übriges. Und so war die Luft raus, nachdem die Charaktere das Schriftstück endlich in den Händen hielten und die ersten Anhaltspunkte über den Inhalt hatten. Leider schaffte es die zweite Gruppe nicht rechtzeitig zur Binnenalster; aber das Feuerwerk war das Signal, dass das Kind von den anderen gefunden wurde.