Ap
oder Ni
Namenszusätze
Cold Iron
Infos zu kalt geschmiedetem Eisen
Feiertage
unterschiedliche Feste
Grapevine
Verwaltung von Charakteren
Namen
Namen aus div. Regionen/Kulturen
Stadtpläne
Pläne von einigen deutschen Städten
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Ap
oder
Ni - Namenszusätze
- In
einem der vielen Foren, ging es um die Frage, ob weibliche Adelige
auch den Namenszusatz "ap" tragen, oder einen anderen.
Zusammengefaßt
die folgenden Namenszusätze und ihre Bedeutung:
-
- mac
(gälisch) - 'Sohn von'
- ni (gälisch) - 'Tochter von'
- ap (walisisch) - 'Sohn von'
- mab (walisisch) - 'Sohn'
- bachgen(walisisch) - 'Junge'
- ferch/merch (walissich) - 'Tochter von'
Im walisischen wird häufig der erste Buchstabe verändert,
je nach dem, welches Wort vorher verwendeten wurde, daher gibt es
die zwei verschiedenen Worte: "merch" und "ferch".
Aussprache: "f" wird wie 'w' ausgesprochen ("ff"
wie 'f''); "ch" wie das rauchige 'ch' im deutschen.
-
(übernommen
von The_Mess + Beccatoria)
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Cold
Iron / Kaltgeschmiedetes Eisen / Schmiedeeisen
Traditionelle
Verarbeitungsprozesse:
Schmelzen:
Eisenerz
(häufig Fe2O3 , Verbindungen mit Kohlenstoff sowie Anteile an anderen
Metallen, insbesondere Schwefel und Phosphor) wird im Hochofen (seit
dem 16. Jahrhundert allgemein üblich) mit Holzkohle unter Zufuhr
von Luft (schon früh mittels wassergetriebenen Gebläsen) geschmolzen,
wobei Eisen-Sauerstoff-Verbindungen gelöst und Gehalt anderer Stoffe
reduziert wird. Ergebnis ist Roheisen, das noch einen hohen Kohlenstoffgehalt
(3-5%) hat, spröde ist und nur als Gusseisen verwendet werden kann.
Frischen:
Hierbei
wird Roheisen wieder stark erhitzt, traditionell in einem Frischherd
(besitzt jeder Schmied). Ergebnis ist Schmiedeeisen (Kohlenstoffgehalt
0,5%) oder Stahl (Kohlenstoffgehalt 0,6-1,5%), der noch weiter verarbeitet
werden muss (ab 18. Jh. Gussstahl aus Tiegeln).
Eisenverarbeitung:
Schmiedeeisen
kann kalt (Hämmer) oder warm geformt werden. Zentrale Halbfabrikate
sind Stäbe und Bleche.
Einsatz
von Koks in der Roheisenherstellung.
Abraham
Darby, ein Quäker, betreibt ab 1708 ein Eisenhüttenwerk in Coalbrookdale
(Shropshire). Seit 1709/18 verwendet er Koks (Ergebnis einer den
Schwefelgehalt reduzierenden kontrollierten Teilverbrennung von
Kohlenstoff). Allerdings verbreitet sich der Einsatz von Koks in
GB erst im 3. V. 18. Jh. Erklärung: Koks-RohFe ist zunächst wegen
des höheren Siliziumgehalts qualitativ schlechter (d.h. im Schmieden
teurer) als Holzkohle-Roheisen und kann mit letzterem preislich
nicht konkurrieren. Darby verwendet sein Roheisen v.a. für den Guss
von Gefäßen u. Röhren, für den der hohe Siliziumgehalt seines Eisen
von Vorteil ist. Erst der starke Anstieg der Holzkohlepreise in
den 1750er J. bei gleichzeitig steigender Nachfrage nach Schmiedeeisen
und Verbesserungen im Betrieb von Kokshochöfen (insbesondere Vergrößerung
der Hochöfen mit Verdoppelung der Tagesleistung zwischen ca. 1740
u. 1800, stärkere Gebläse, bis 1790 bereits zu ca. 85% mit Dampf
betrieben -> geringere Abhängigkeit von der Wasserführung, kontinuierlicherer
Betrieb) liefern entscheidende Anstöße zur Substitution von Holzkohle
durch Koks. Ab 1830er J. Übergang zum Einblasen von Heißluft. Mitte
18.-Mitte 19. Jh. reduziert sich der Steinkohleverbrauch pro t Roheisen
von ca. 15t auf ca. 2,5t. Die Produktion von Roheisen beträgt in
GB 1780 0.1, 1840 1.3, 1870 5.8 Mio. t; 1780–1831 beträgt die Wachstumsrate
jährlich im Durchschnitt 4-6% (-> wie Baumwollverarbeitung Leitsektor).
Das
Puddelverfahren
1760er-1780er
J. zahlreiche Bestrebungen zur Verbesserung der Produktion von SchmiedeFe
aus Koks-RohFe. Den Durchbruch bringt der Puddelofen von Henry Cort
(Patente 1783/4), der sich ab ca. 1800 allgemein durchzusetzen beginnt:
Durch Flammofen erhitzte FeMasse wird durch Arbeiter gerührt. Um
1850 verarbeitet ein Puddelofen ca. 1/10 des Ausstosses eines Hochofens,
jener ist an die Leistungskraft u. Arbeitsbereitschaft eines qualifizierten
Arbeiters gebunden, u. Lupen sind bzgl. ihrer Größe auf die Hebekraft
des Puddlers beschränkt, ihre Beschaffenheit ist variabel. 1788-1815
verfünffacht sich in GB die Produktion von SchmiedeFe; gleichzeitig
sinken die Preise von verarbeitetem Fe 1770-1831 um 70%. Während
die Importe von SchmiedeFe 1700er-1770er J. von ca. 16000t auf ca.
45000t wachsen, nehmen die Importe ab E. 18. Jh. allmählich wieder
ab u. 1800 werden ca. 24% der Produktion exportiert (Anteil am Wert
der Exporte insgesamt 9.3%), 1850 39% (Exportquote 12,3%).
Walzen
statt Schmieden
Stäbe
u. Bleche, ab 1820 auch Eisenbahnschienen, werden nicht mehr unter
einem wassergetriebenen Hammer geschmiedet, wobei der Arbeiter das
Werkstück steuert, sondern durch eine Walze geformt. Walzen müssen
zunächst von Hüttenwerken selbst hergestellt werden, weshalb sich
das Walzen parallel zum Puddeln ab ca. 1800 verbreitet. Betrieben
werden sie rasch überwiegend durch Dampfkraft.
Massenstahlverfahren
ab
3. V. 19. Jh. Innovationen, die die Stahlherstellung in einem Arbeitsgang
aus Roh-Fe ermöglichen. Jährl. Weltproduktion von Stahl steigt von
weniger als 1 Mio. t 1865 auf über 50 Mio. t 1913.
(1) Bessemerstahl (engl. Berufserfinder, Patent 1856; Anwendungsreife
ab frühen 1860er J., Investitionsboom in D späte 1860er/frühe 1870er
J.). In ein oben offenes Gefäss wird flüssigem RohFe durch Ventile
im Boden Luft zugeführt, was bereits nach ca. 20 Min. zur Produktion
von ca. 5t Stahl führt. Das Verfahren führt gegenüber dem Schmelzen
in Tiegeln u. dem Puddelverfahren zu einer hohen Produktivitätssteigerung,
so dass es sich rasch durchsetzt. Allerdings funktioniert es nicht
bei phosphorhaltigen FeErzen.
(2) Thomas-Gilchrist-Verfahren (Patent 1878) für phosphorhaltiges
Fe: Die Bessemerbirne wird mit Kalk oder anderen basischen Stoffen
ausgekleidet, die Phosphorsäure neutralisieren.
(3) Siemens-Martin-Verfahren (1860er-1880er J.). Frischen erfolgt
wie beim Puddel-verfahren auf Herd, aber bei wesentlich höheren
Temperaturen (sog. Regenerativ-Feuerung), so daß kein Zutun von
außen erforderlich ist u. Stahl vergossen werden kann. Langsamer
als Bessemer-/Thomas-Verfahren, erlaubt aber genaue Steuerung des
Frischprozesses -> Herstellung qualitativ hochwertiger Stähle.
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Feiertage
- Hintergründe
zu den Feiertagen könnt ihr den Quellenbüchern
entnehmen oder einfach mal auf Sandmans
Website nachsehen, da gibt's reichlich Material und
einen speziellen Abschnitt zu Feiertagen
(Prädikat: besonders wertvoll).
| Datum |
Name |
Gäste |
Beschreibung |
| 13.01. |
Midwinter |
unseelie
Faeries
und
Shadow Court |
Die
Nacht in der Mitglieder des Schattenhof sich an dem
Glamour der Freeholds bedienen oder sogar das Balefire
der Freistätte stehlen.
(Shadow Court) |
| 02.02. |
Imbolc |
i.P.
alle |
Reaktivieren
und Stärken des Freeholds.
(CtD 2nd Ed, Shadow Court) |
| 03.02. |
Homestrong |
Galizische
Konföderation:
Commoner |
Eine
Fest in dem der Frühling gegrüst wird. Tradition
auch in Deutschland.
(Fools Luck) |
| 28.02. |
Carnival |
Concordia:
i.P. alle |
Seit
Highking David verschwunden ist, hat sich der Charakter
des Carnival's Fests verändert. Soweit es überhaupt
noch gefeiert wird.
(CtD
2nd Ed, Shadow Court)
|
| 21.03. |
Vernal
Equinox |
i.P.
alle |
Der
Tag an dem Dunkelheit und Helligkeit gleich lang sind,
steht für die Gleichberechtigung der Unseelie Herrschaft
und für die Forderung die Regentschaft wieder zyklisch
aufzuteilen.
(Shadow Court) |
| 04.04. |
Greening |
Concordia:
i.P. alle |
Ein
Fest, daß den Frühling begrüßt.
(CtD 2nd Ed, Shadow Court) |
| 01.05. |
May
Day |
Commoner |
Der
Tag an dem Nocker und Boggans ihre Werke ausstellen,
radikale Commoner sich mit den Autoritäten anlegen,
andere einfach den Tag nutzen, um auszuruhen
(Fools Luck) |
| 02.05. |
Beltaine |
i.P. alle |
Fest
des Lebens und der Liebe - früher der Beginn der
Seelie Regentschaft.
(CtD 2nd Ed, Shadow Court) |
| 23.06. |
Midsummer |
i.P. alle |
Der
längste Tag des Jahres, danach werden die Nächte
länger. Früher wurde an diesem Tag der Zenit
der Seelie Regentschaft erreicht.
(Shadow Court) |
| 17.07. |
Highsummer |
i.P. alle |
Ein
Fest der Streiche; ein Muß für Pooka.
(CtD 2nd Ed, Shadow Court) |
| 01.08. |
Lughnasa |
i.P.
alle |
Ein
Fest bei dem große Feuer entzündet werden.
Es steht sowohl für energetische Faszination sowie
für unkontrollierbare Kräfte
(Shadow Court) |
| 21.09. |
Autumnal
Equinox |
i.P.
alle |
Der
zweite Tag an dem Dunkelheit und Helligkeit gleich lang
sind. Früher kündigte sich an diesem Tag die
kommende Unseelie Regentschaft an.
(Shadow Court) |
| 04.10. |
Pennons |
je
nach Kith |
Offizielle
Wettkämpfe; mit entsprechendem Begleitprogramm
(CtD 2nd Ed, Shadow Court) |
| 31.10. |
Samhain |
i.P. alle |
Eine
Party in der die Gäste ihrer unseelie Neigung ausleben.
Früher der Begin der unseelie Regentschaft.
(CtD 2nd Ed, Shadow Court) |
| 05.11. |
Guy
Fawkes Day |
Commoner |
An
diesem Tag werden die Nobles das Ziel der radikalen
Commoner. Je nach den Legacies geht das von Streichen
bis zu Anschlägen.
(Fools Luck) |
| 23.12. |
Yule |
i.P. alle |
Alternativ
auch häufig am 21.-22.12. gefeiert. Auf diesen
Festen wird sich auf einen mögliche Endzeit vorbereitet.
(Shadow Court) |
| 26.12. |
Boxing
Day |
Nobes
&
Commoner |
An
diesem Tag werden die (gemäßigten und traditionellen)
Commoner von ihren Regentinnen und Regenten mit kleinen
Presenten beschenkt.
(Fools Luck) |
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Grapevine
- Ist
eine absolut geniales und umfangreiche Tool!
Eigentlich wurde das Programm für MET-Charaktere (White Wolf's
LARP System) geschrieben, allerdings ist es leicht möglich,
die entsprechenden Datein für den eigenen Gebrauch zu modifizieren.
Das
Programm muß installiert werden und braucht eine Windows
Umgebung.
Wenn
alles eingerichtet ist, dann erleichtert Grapevine die Verwaltung
von Charakteren ungemein; es archiviert nicht nur die SpielerInnen
mit ihren persönlichen Daten sondern auch die Charakterwerte
und die Informationen und Mitteilungen der SL/ST.
Grapevine
(Link, download: 2,29MB!)
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Namen
- Hattet
ihr auch schon öfter das Problem einen passenden Namen für
einen bestimmten Charakter zu finden? Gerade als ST stehtst du
regelmäßig vor diesem Problem - was ist ein typisch
asiatischer Name? Wie heißen die Menschen in Afrika oder
im arabischen Raum?
Dann hab ich hier den passenden Link.
Geordnet nach Regionen oder Kulturen findet ihr hier bestimmt
was passendes:
Directory
of Names
(Der
alte Link http://www.flick.com/onomastikon ist tot.)
Außerdem
finden sich noch reichlich Vornamen bei: babynames
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Stadtpläne
- Hier
hab ich noch einen recht praktischen Link. Wenn ihr euch schnell
und spontan für eine Sitzung vorbereiten müßt
und gerade keinen Stadtplan zu Hand habt, kann der Link u.U. recht
hilfreich sein.
Zur Zeit sind folgende Städte katalogisiert:
Berlin,
Bielefeld, Bochum, Bonn, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven, Cottbus,
Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main,
Freiburg, Gelsenkirchen, Göttingen, Hamburg, Hannover, Heidelberg,
Heilbronn, Karlsruhe, Kiel, Köln, Krefeld, Lübeck, Magdeburg,
Mannheim, Mülheim a. d. Ruhr, München, Münster, Nürnberg, Oberhausen,
Offenbach, Oldenburg, Pforzheim, Rostock, Siegen, Stuttgart und
Wiesbaden.
Stadtplandienst
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